Logo M-Lifestyle M-Lifestyle
   
Wexford Festival Opera

ANKÜNDIGUNG
IRLAND

Klein, aber oho 

Raritäten und vergessene Meisterwerke holen die Veranstalter des Wexford Festival Opera aus diversen Schatztruhen. In diesem Jahr findet das preisgekrönte kleine Festival zum 65. Mal statt: vom 26. Oktober bis 6. November 2016.

Das Wexford Festival Opera ist eine der bedeutendsten Kulturveranstaltungen Irlands – mit Besuchern aus aller Welt. Wexford wurde in zwei Kategorien für die International Opera Awards nominiert: Best Festival und Best Rediscovered Work für die im vergangenen Jahr aufgeführte Mascagni-Oper „Guglielmo Ratcliff“ (Foto).
Seit 1951 werden bei den Opernfestspielen unbekannte Werke berühmter Komponisten und vergessene Preziosen neu vertont und präsentiert. Das 2008 eröffnete National Opera House wurde zu einem der schönsten kleinen Opernhäuser Europas gekürt. Auf der Hauptbühne werden beim diesjährigen Festival die Opern „Herculaneum“ von Felicien David, „Vanessa“ von Samuel Barber und „Maria de Rudenz“ von Gaetano Donizetti aufgeführt. Zudem stehen unter anderem Lunchtime- und Kurzoper-Konzerte sowie ein Gala-Konzert auf dem Programm.
In London, Paris, New York, Brüssel und Berlin wurden bereits erfolgreiche Events in Kooperation mit dem Festival abgehalten. Unter dem Namen „Night of the Wexford Festival Opera Munich“ brachte der Verein Munich-Irish Network im Februar 2016 irische Opernsänger und Sänger deutscher Opernhäuser im Münchner Künstlerhaus zusammen. Die Irin Tara Erraught (Mezzosopranistin der Bayerischen Staatsoper) stellte einige Höhepunkte des diesjährigen Programms stimmgewaltig vor – begleitet von dem Pianisten Henning Ruhe. 
„Unsere Künstler beschreiben das Festival als das freundlichste aller Festivals in der Opernwelt“, verriet Ger Lawlor, Vorsitzender des Wexford Festival Komitees, bei der Präsentation in München. Die Künstler sagen ihm, dass sie in Wexford „Freunde fürs Leben“ gewinnen.
Mehr als 300 Mitbürger helfen jedes Jahr das Festival im mehrfach ausgezeichneten Opernkomplex zu veranstalten: Sie verkaufen Programme, arbeiten an den Bars und Garderoben und als Chauffeure. „Egal, ob beim Bäcker oder an der Straßenecke, jeder schwärmt von dem Festival. Die Atmosphäre in Wexford ist einfach gigantisch“, erzählte die Sängerin Frances Lucey bei der Münchner Veranstaltung: „Ich bin vor vielen Jahren auch in Wexford aufgetreten und das hat mich beruflich ein großes Stück weitergebracht.“ Heute zählt die Irin zum Team des Münchner Gärtnerplatztheaters.
Noch immer heuert Ger Lawlor Künstler an, die am Anfang ihrer Karriere stehen. So machten sich in Wexford einst beispielsweise Juan Diego Florez und Joseph Calleja einen Namen. A.M.

Anreise nach Wexford: Flug nach Dublin, dann weiter mit dem Mietwagen, dem Bus oder der Bahn. Nähere Informationen zum Festival, Kartenbestellungen etc. unter www.wexfordopera.com





Turandot BERICHT
BREGENZER FESTSPIELE 2016





Glühend vor Liebe


Mit der pompös in Szene gesetzten Puccini-Power-Oper „Turandot“ punktete das traditions- und erfolgreiche Festspiel auf dem Bodensee im Juli und August 2016. In lauen Nächten loderte die Flamme der Leidenschaft auf zwischen der chinesischen Prinzessin Turandot und ihrem Verehrer Calaf.

Turandot will sich keinem Mann hingeben. Und wer Feuer fängt, kann schnell seinen Kopf verlieren – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wer die drei Rätsel der Unnahbaren nicht lösen kann, wird enthauptet. Eines ihrer Opfer: der Prinz von Persien, verkörpert von einem für die Oper rekrutierten Bergrettungsdummy. Turandots Gefolgsleute stoßen die lebensgroße kopflose Puppe vom linken Seebühnen-Turm in die Tiefe. Mit einem vernehmlichen Platschen landet der Prinzen-Dummy im Bodensee. Sein Aufprall aus zwanzig Metern Höhe gleicht einem Sturz auf eine Betonplatte. Ein Raunen geht durch die Zuschauerreihen.
Der unerschrockene Calaf löst schließlich alle drei Rätsel. Doch die Angebetete lässt sich nicht erobern. Calaf will sterben, wenn Turandot bis zum nächsten Morgen seinen Namen herausfindet. Bewegend ist die Szene von Liu, die Calaf liebt, seine Identität nicht preisgeben will und Selbstmord begeht. Turandot verdonnert alle dazu, ihr bei der Namenssuche zu helfen und verhängt sogar ein Schlafverbot. Mit „Nessun dorma“ („Niemand schlafe!“) gelangte die Puccini-Oper zu Weltruhm. Der eindrucksvolle Tenor Arnold Rawls schmettert die unendlich oft interpretierte Arie stimmgewaltig in den Nachthimmel.
Leicht kräuselt sich das Wasser an diesem warmen Augustabend, die untergehende Sonne färbt die Schleierwolken in höchst theatralisch anmutendes Dunkelrot – all das passt perfekt zu der ausladenden Kulisse: Die Chinesische Mauer inspirierte Regisseur Marco Arturo Marelli als er die 72 Meter breite, drachenförmige Mauer hochzog. Seine gigantische Inszenierung strotzt nur so vor Farbe, spielt auf geniale Weise mit Licht, Effekten und Projektionen. So erleuchten 30 LED-Unterwasserspots die Terrakotta-Krieger im Bodensee. Marelli schickt Feuerkünstler, Akrobaten und Tänzer auf die einfallsreich konstruierte, drehbare Zylinder-Bühne und Turandots lampiongeschmückte Barke übers Wasser. 
Vor siebzig Jahren fanden die Bregenzer Festspiele erstmals statt. Im vergangenen Sommer  avancierte die bombastische und zugleich berührende „Turandot“-Inszenierung zum bestbesuchten Puccini-Werk in einem ersten Spieljahr. Auch im Wiederaufnahmejahr 2016 reüssierte das zweistündige Liebesglanz-Spektakel – mit fast 160.000 Besuchern und einer Auslastung von 94 Prozent.
Frenetisch bejubelte das Publikum das tolle Ensemble rund um die wunderbaren Sopranistinnen Katrin Kapplusch (Turandot) und Yitian Luan (Liu). Die Zuschauer waren Zeuge wie das feste Gletschereis schließlich von Turandots Seele schmolz. Aleksandra Majzlic

Turandot von Giacomo Puccini. Lyrisches Drama in drei Akten und fünf Bildern, Libretto von Guiseppe Adami und Renato Simoni – nach dem Schauspiel von Carlo Gozzi
Unter anderem mit den Wiener Symphonikern, dem Prager Philharmonischen Chor und dem Bregenzer Festspielchor.
Insgesamt besuchten 211.314 Menschen die Bregenzer Festspiele 2016.
Vom 19. Juli bis 20. August 2017 wenden die Bregenzer Festspiele ihren Blick mit „Carmen" ins Spanien des 19. Jahrhunderts. Das Festival startet am 19. Juli 2017 mit dem Spiel auf dem See „Carmen" von Georges Bizet in seine 72. Saison. Für die Regie zeichnet Kasper Holten verantwortlich. Ab 20. Juli ist „Moses in Ägypten" von Gioachino Rossini als Oper im Festspielhaus zu sehen (Regie: Lotte de Beer). Ticket-Reservierungen für die Saison 2017 sind ab sofort im Internet unter www.bregenzerfestspiele.com möglich, ausgenommen Premieren.

 

 

ANZEIGE
ad_medium-rectangle_fluegel3_300x250.jpg


 

 

Elsass TIPP
ELSASS

Haute
Cuisine
und Hausmannskost


Einst die kleinste Region Frankreichs, ist das Elsass nun Teil der Großregion Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine. Hier schlemmt der Gast ohne Ende in einem der 30 mit Michelin-Sternen ausgezeichneten elsässischen Restaurants sowie in Weinstuben, auf Spargelfarmen oder auf der Sauerkrautstraße. 

Nur drei Monate nach der Eröffnung wurde die Villa René Lalique in Wingen-sur-Moder vom weltberühmten Guide Michelin ausgezeichnet – mit zwei Sternen für das Restaurant unter Leitung des Spitzenkochs Jean-Georges Klein. Mit rund 20.000 Flaschen wartet der Weinkeller auf. Die eleganten Dekorationen in den sechs Suiten im Hotel-Restaurant stammen aus der Möbelkollektion „Lalique Maison“.
Straßburg ist die Hauptstadt der neuen Region –  mit mehr als 57.000 Quadratkilometern flächenmäßig die viertgrößte Frankreichs. Sie lockt jährlich 18 Millionen Touristen an.
Das Elsass ist weit über seine Grenzen hinaus für seine Küche bekannt. Auf dem „Chemin de l'Asperge d'Alsace“ kann man Restaurants und Spargelfarmen besuchen.
Der weltberühmte Flammkuchen mit seinem knusprigen Teig, cremigem Schmand, Zwiebeln und Speck ist in seiner Heimatregion nicht rund, sondern viereckig. Ebenso bekannt und schmackhaft ist der Baeckeoffe. Rind-, Lamm- und Schweinefleisch ergeben mit unterschiedlichen Gemüsesorten einen deftigen Eintopf. Serviert wird er in typischen ovalen Terrinen, klassischerweise Töpferware aus Soufflenheim.
Fein, knackig und leicht säuerlich ist das Sauerkraut im Elsass. Es wird in verschiedenen Varianten serviert, am berühmtesten ist die „Choucroute d'Alsace garnie“ –  gekochtes Sauerkraut mit Würstchen, Fleischsorten und Kartoffeln. Und wer noch mehr Lust auf Leckeres hat besucht neben der Sauerkrautstraße auch noch die Schokoladen- und Käsestraße im Elsass. A.M. www.tourisme-alsace.com/de

 

 



Weissensee TIPP
KÄRNTEN



Karibikgefühle in den Alpen


Mit 930 Meter Seehöhe ist der Weissensee in Kärnten der höchstgelegene Badesee der Alpen und ein Toprevier für Taucher. Und der Pressegger See zählt mit seinen 28 Grad Wassertemperatur zu den wärmsten Seen Österreichs.

Türkis oder Tiefblau – die Farbnuancen des Wassers vom Weissensee (Foto) machen Lust auf einen Ausflug. Das Gebiet um den See wurde 2006 auf einer Fläche von 76 Quadratkilometern zum Naturpark erklärt. Den See erkundet man am besten mit einem Boot – das wissen nicht nur die zahlreichen Fischer, die sich am Weissensee tummeln. Zwei Drittel des Sees sind vollkommen unverbaut – um dorthin zu gelangen muss man entweder wandern oder den Wasserweg nutzen. Der Weissensee lockt auch viele Taucher an. Sichtweiten bis zu 20 Meter sind keine Seltenheit und auf 50 Meter gibt es noch Dämmerlicht beim Tauchen.
Der naturbelassene Pressegger See liegt inmitten von Bergen, Wäldern und Wiesen, eingebettet in den zweitgrößten Schilfgürtel Österreichs. So vielseitig wie seine Umgebung sind auch die Optionen, die sich den Badegästen und Seeurlaubern eröffnen. Bis zu 28 Grad wird der See warm, macht daher seinem Namen „Badewanne des Gailtals“ alle Ehre und eröffnet schon früh die Schwimmsaison in Kärnten. Naturfreunde genießen die idyllische Landschaft auf einer rund 5,5 Kilometer langen Rundwanderung um den See. Die Route führt sie auch durch den Schilfgürtel des Sees mit seiner unverwechselbaren Flora und Fauna. A.M. www.nlw.at/de

 

 

ANZEIGE
ad_medium-rectangle_personen2_300x250.jpg



 

Varazdin
TIPP
KROATIEN
Ab in die Mitte Kroatiens: Im vergangenen Jahr kamen 2,3 Millionen Deutsche nach Kroatien – das ist eine Steigerung von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Kroatische Zentrale für Tourismus will noch mehr Besucher davon überzeugen, fernab der Küste Urlaub zu machen – beispielsweise in Varazdin, dem Zentrum und dem Sitz der Region von Varazdin  im Mittleren Kroatien. Die Stadt Varazdin verfügt über einen komplett erhaltenen barocken Stadtkern. Alles ist in Reichweite – beispielsweise das Kroatische Nationaltheater, der Patacic-Palast, Kunstgalerien, der Platz der traditionellen Handwerke sowie das Rathaus von 1523 (Foto), eines der ältesten in Europa.
Zu den weiteren Glanzpunkten der Stadt zählt Stari grad: Das Schloss Varazdin ist das bedeutendste Bauwerk aus der Zeit der Gotik und der Renaissance. Beschauliche Stunden erlebt der Besucher beispielsweise in den Innenhöfen von Varazdin und im Johannes Paul II.-Park.
Die Restaurants pflegen die traditionelle Spitzengastronomie mit ihren auf einheimischen Bauernhöfen hergestellten Lebensmitteln. Zu den Köstlichkeiten zählen pikante Wildfleischspeisen, Geflügel- und Gemüsespeisen, hausgemachte Kuchen aus Hefeteig und verschiedene Strudel. www.croatia.hr (auch in deutscher Sprache)

 

 

 

Dublin TIPP
IRLAND
Von Bienenkorbhütten und Riesendämmen: Irland bietet drei UNESCO-Welterbestätten sowie die  UNESCO-Literaturstadt Dublin (Foto) und die UNESCO-Filmstadt Galway

Jüngst kürte das UNESCO-Komitee die neuesten Natur- und Kulturdenkmäler, die aufgrund ihrer ausgesprochenen Schönheit, Einzigartigkeit und Bedeutung für die Nachwelt erhalten bleiben müssen. Damit umfasst die UNESCO-Liste aktuell 1.031 Welterbestätten in 163 Ländern.
Drei davon befinden sich auf der grünen Insel – sieben weitere könnten in den nächsten Jahren folgen.
Drei megalithische Kultstätten von Bru na Boinne in der Grafschaft Meath beeindruckten das UNESCO-Komitee besonders: Die jungsteinzeitlichen Grabanlagen Dowth, Knowth und Newgrange wurden schon im Jahre 1993 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Errichtung der imposanten Ganggräber erfolgte zwischen dem 35. und dem 32. Jh. v. Chr.. Wieviel Wissen um astronomische Vorgänge die Baumeister gehabt haben müssen, lässt sich heute vor allem in Newgrange erahnen.
Auf der UNESCO-Welterbeliste befindet sich seit 1996 auch die steinerne Bienenkorbhütten-Siedlung Gaelic Monastery auf der Insel Skellig Michael. Die schroffe, 22 Hektar große Felseninsel vor der Küste von Kerry ragt 218 Meter steil aus dem Atlantik heraus. Trotz ihrer Unwegsamkeit ließen sich hier ab dem 7. Jh. n. Chr. erste Einsiedlermönche nieder – für über 600 Jahre. Um zu ihren Domizilen in 180 Metern Höhe zu gelangen, muss man nach wie vor eine 600-stufige Steintreppe ohne Geländer aufsteigen.
Ebenso faszinierend ist der inzwischen auch durch Kinohits wie Dracula Untold“. oder die Erfolgsserie Game of Thrones“. zu Berühmtheit gelangte Giant's Causeway in Nordirland. Die spektakuläre Felsformation erhielt bereits im Jahr 1986 den Status als offizielles Naturdenkmal. Der „Damm des Riesen“ besteht aus über 40.000 achteckigen Basaltsäulen von unterschiedlicher Höhe, die schätzungsweise vor 60 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden. Heute ist der Giant's Causeway, der seinen Namen der keltischen Sagengestalt Finn MacCool verdankt, eine der beliebtesten Touristen-Attraktionen des Landes. Gegenwärtig verzeichnet die Vorschlagsliste der UNESCO sieben Anwärter, u. a. das neolithische Siedlungsgebiet Céide Fields in der Grafschaft Mayo, das Kloster Clonmacnoise in der Grafschaft Offaly, den Hill of Tara in der Grafschaft Meath und die mondartige Karstlandschaft des Burren in der Grafschaft Clare.
Zudem tragen sowohl Dublin als auch Galway prestigeträchtige UNESCO-Titel. Dublin ist erst die vierte UNESCO-Literaturstadt der Welt. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Heimat von drei der vier irischen Literatur-Nobelpreisträger lebt Literatur. Jonathan Swift, Oscar Wilde und James Joyce nannten Dublin als die Quelle ihrer Inspiration. Dieser Umstand prägt den Charakter der Stadt, in der drei Brücken nach den literarischen Legenden James Joyce, Samuel Beckett und Sean O'Casey benannt wurden.
Und auf der ganzen Welt gibt es nur fünf UNESCO-Filmstädte: 2014 wurde Galway in den erlesenen Kreis aufgenommen. Diese dynamische, künstlerische Stadt hat ein besonders Talent für Partys mit einem künstlerischen Flair. Galway ist der Traum eines jeden Filmemachers. Die Stadt ist alt und neu zugleich und das Tor nach Connemara. Die mittelalterlichen Straßen sind gesäumt mit traditionellen Pubs, die Seite an Seite mit heller, moderner Architektur das Stadtbild prägen.
www.ireland.com

 


 

 

Indonesien
TIPP
INDONESIEN
Riesige Fischschwärme, seltene Seepferdchen, Mantas, Haie und unberührte Korallenriffe – mit einer spektakulären Unterwasserwelt zählt Indonesien zu den vielseitigsten Tauchgebieten der Welt (Foto: Ambon).

Rund 15 Prozent aller Korallenriffe der Erde verteilen sich in den Ozeanen um das Inselreich. Versunkene Schiffe und imposante Steilwände locken zusätzlich in die spektakulären Tauchgründe.
Vor allem vor der Nordküste von Sulawesi, Java, Bali und im Komodo-Nationalpark finden sich die beliebtesten Spots, als Geheimtipp gelten die Straße von Lembeh in Nordsulawesi, die Banda Inseln der Molukken und das Raja Ampat Archipel im Westen von Papua.
Erfahrene Taucher können zwischen unterschiedlichen Standards und Levels wählen. Wen es nicht in die Tiefe zieht, der kann die bunte Unterwasserwelt beim Schnorcheln entdecken. Eine weitgehend unentdeckte Unterwasserwelt mit Schildkröten und Riesenmuscheln bietet beispielsweise das Inselparadies vor der Küste Nordjavas. Zum Nationalpark Karimun Jawa gehören 22 geschützte Inseln mit weißen Stränden, über 100.000 Hektar wurden zum Meeresschutzgebiet erklärt. 127 Tauchplätze und ausgedehnte Korallenriffe bietet der Bunaken-Nationalpark. Unzählige bunte Fische tummeln sich hier in den Winkeln und Höhlen einer 1.000 Meter abfallenden Steilwand. Schlammtaucher finden vor der Insel Lembeh ein ganz besonderes Unterwasserparadies und in den sandigen Böden unzählige Meeresbewohner, die es sonst nirgendwo auf der Erde gibt. Bizarre Nacktschnecken, winzige Seepferdchen und zerbrechlich wirkende Krebstiere scheinen sich für die Taucher in Szene zu setzen. Einen aktiven Unterwasservulkan und viele schöne Tauchplätze gibt es auf einer Kreuzfahrt zu dem Sanghie-Talaud-Archipel und dessen Inseln zu entdecken. Ein Nachttauchgang zwischen einem Schwarm von Blitzlichtfischen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das Archipel der „Vier Könige“ gilt als das artenreichste Korallenriff der Welt. Umweltschutzgruppen haben in Zusammenarbeit mit der indonesischen Regierung ein großes Meeresschutzgebiet ausgewiesen, um diese Vielfalt zu schützen. Hier leben 1.300 Fisch-, 600 Korallen- und 700 Weichtierarten. Es gibt einige kleine Öko-Resorts unter europäischer Leitung, um diese einzigartige Unterwasserwelt zu entdecken. Mehrere Tauchschiffe kreuzen zwischen den Raja Ampat Inseln und der Westküste der „Vogelkopf“-Halbinsel Neuguineas. www.divetheworldindonesia.com

 

 

 

Tokyo

TIPP
JAPAN

Gourmet-Genuss zu Niedrigpreisen in den Ore no-Restaurants.
Einer der angesagtesten kulinarischen Trends in Tokyo findet sich in Stehrestaurants.


Einer der angesagtesten kulinarischen Trends in Tokyo findet sich in Stehrestaurants. Was eigentlich nicht nach japanischer Meisterküche klingt, ist in Tokyo ein Riesenerfolg: In den 18 Lokalen der Ore No Restaurants kochen nämlich ehemalige Sterneköche für Japans zahlreiche Gourmets zum moderaten Preis. Neben Kaiseki – leichte japanische Küche nach alten kaiserlichen Rezepten – bietet Ore No italienische und französische Gerichte an. Haute Cuisine für den Preis von besserem Fast Food? Möglich wird dieser Gourmet-Genuss nur dadurch, dass im Stehen mehr Tische auf die gleiche Fläche passen, und die Gäste pro Tisch drei Mal am Abend wechseln. Da die Japaner Essen und Essengehen lieben, und auch bereit sind, Geld dafür auszugeben, zahlen sie gerne dafür, Sterne-Küche im Stehen zu genießen. Zudem haben Bars oder Nudelshops, in denen es ausschließlich Stehplätze gibt, in Japan eine lange Tradition.
Im Juni soll das Roboter-Hotel in der Nähe von Nagasaki eröffnen. Der Freizeitpark Huis Ten Bosch liegt nördlich von Nagasaki auf Kyushu und ist als Miniatur-Ausgabe Hollands konzipiert. Da mag es fast schon passend anmuten, dass mit dem „Henne Hoteru“, dem „Seltsamen Hotel“ gerade ein Hotel mit Robotern als Personal im Bau ist. Diese sollen die Gäste empfangen, Getränke servieren und die Zimmer reinigen. www.jnto.de



 

 

Prag TIPP
PRAG

Erfüllt geheime Wünsche: der Heilige der Hauptstadt der Tschechischen Republik
Die Geburtsstadt des kongenialen Schriftstellers Franz Kafka gleicht einem Lehrbuch für Architekturstile. Prag wartet mit Stilen aus elf Jahrhunderten auf.


1992 wurde die hunderttürmige Moldaumetropole in die UNESCO-Liste eingetragen. Als UNESCO-Denkmal wurde die komplette Prager Denkmalschutzzone anerkannt.
Den Königsweg beschreitet, wer beispielsweise vom Altstädter Ring in Richtung Karlsbrücke geht. Bei der Statue des tschechischen Heiligen Johannes Nepomuk sollten sich alle Prag-Besucher etwas wünschen. Es heißt, der Wunsch wird sich erfüllen, wenn man die Hand auf das Messingkreuz legt. Jeder Finger soll dabei einen der Sterne berühren. Die Brücke führt auf die Kleinseite, den Hardschiner Platz, die Prager Burg etc.
In der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts existierten in Prag die tschechische, deutsche und jüdische Kultur nebeneinander. Berühmtester Vertreter dieser wunderbaren Verknüpfung: Kafka („Der Prozess“).
Zur jüdischen Stadt gehört die Altneue Synagoge aus dem 13. Jahrhundert, eine der am längsten kontinuierlich genutzten Synagogen Europas. Neben der Spanischen Synagoge gibt es aber auch die Jubiläumssynagoge, die einzige weltweit, die im Stil der Wiener Sezession geschmückt ist.


 

 


Koeln

TIPP
KÖLN




„Volldampf voraus!“



In der Rheinstadt bekommen die Dombesucher einen Rausch, die Alt-Trinker einen Rüffel und die Köbesse einen goldenen Kölschkranz, wenn sie dem „Böötche“-Kapitän Heidewitzka huldigen. 

Wer im Kölner Dom keine Ablenkung vom Gebet wünscht, sollte lieber keinen Blick auf das 113 Quadratmeter große Südquerhausfenster werfen. Denn der Wahlkölner Gerhard Richter schuf ein Mosaik, gleich einem Pixelmeer aus 11.500 flirrenden Quadraten. Farbwelten entstehen im Kopf, die sich kaum mehr sortieren lassen.
Derart berauscht, sollte man sich ein Kölsch gönnen, am besten gleich vis-à-vis im Gaffel, benannt nach den Gaffeln im Mittelalter. Sie waren der politische Arm der Zünfte und der Handelsherren in Köln. Der von Kölns ältester Braustätte angeheuerte Kellner heißt natürlich nicht „Herr Ober“,
sondern Köbes. Seine Nerven werden jeden Tag arg strapaziert, wenn Bayern ob der schlanken Kölsch-Gläser müde lächeln. Oder wenn Gäste es wagen, nach einem Düsseldorfer Alt zu fragen. Deswegen brieft das Gaffel seinen Nachwuchs mit dem Kölner Köbes Kontest. Dabei kommt es nicht nur darauf an, mit fachmännischem Know-how zu glänzen. Auch beim Liederraten sollte der Finger des Kandidaten sofort in die Höhe schnellen, wenn Karl Berbuers „Heidwitzka, Herr Kapitän! Mem Müllemer Böötche fahre mer su gähn“ ertönt. Die Heidewitzka-Hymne auswendig lernen, können angehende Köbesse und Touristen auf einer „Scheffstour“, organisiert von der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG. Wer Glück hat, trifft an Bord ein paar stimmgewaltige Jungs, die mit „Volldampf“ von ihren „Liebchen“ singen und schwärmen: „m'r kann su schön em Dunkle schunkele, wenn üvver uns de Sterne funkele.“ A.M.

 

 

Lopesan TIPP
GRAN CANARIA

Gran Hotel Lopesan Costa Meloneras


Wind- und Wellenspiele

Sonnengarantie das ganze Jahr über bietet Gran Canaria, dazu spanisches Sahara-Feeling in den Dünen von Maspalomas. Direkt am Meer beschatten im Gran Hotel Lopesan Costa Meloneras 2000 Palmen blasse Schlechtwetterflüchtige.

Über Nacht hat der Wind Linien in den Sand gezeichnet, schmal, vertikal und leicht geschwungen. Innerhalb weniger Minuten erhebt sich die Sonne über dem Meer. Schiebt sich an dunkelgrauen Wolkenfetzen vorbei, wirft Schatten auf die Dünen von Maspalomas. Spiegelt sich im nassen Sand, wenn die brausenden Wellen zurückweichen. Und in den Schaumzungen, die gleich darauf vorwärts rollen und nach den Füßen der Jogger lecken. Die sanfte Hügellandschaft erinnert an die Sahara. Doch der goldgelbe Sand stammt keineswegs aus der nordafrikanischen Wüste, sondern ist marinen Ursprungs: Während der Eiszeiten lag die Küstenlinie bis zu 90 Meter tiefer. Luftwirbel formten die meterhohen Dünen an der Südspitze von Maspalomas, seit mehr als zwanzig Jahren Naturschutzgebiet –  ein Paradies auf der „Insel der Seligen“, wie der kanarische Archipel schon in der Antike genannt wurde.
Nur wenige Meter entfernt, direkt neben dem Leuchtturm Faro de Maspalomas errichtete die Gruppe Lopesan Hotels & Resorts vor elf Jahren ihr erstes eigenes Haus: das Gran Hotel Lopesan Costa Meloneras. Auf der Terrasse lockt das Buffet morgens mit brutzelnden Spiegeleiern, aufgetürmten Papayabergen oder mit Lachs garnierten Silbertabletts und abends mit frisch gegrillter Seezunge, XL-Paella-Pfannen, kanarischen Kartoffeln & Co.
Premium-Relaxplatz ist der Pool in Seeform, der optisch ins Meer übergeht. Wer es lauschiger mag, wählt in der 76.000 Quadratmeter großen Gartenanlage aus mehr als 100 verschiedenen Pflanzenarten seinen Vorzugsbeschatter aus und stellt den Liegestuhl darunter. Oder erklärt einen der spanischen Innenhöfe des im Kolonialstil erbauten Vier-Sterne-Hauses zur individuellen Ruhezone.
Der Wind, der nachmittags an Palmen und Sonnenschirmen zerrt, macht Lust auf Luftmatratzenschaukeln in wild wogenden Wellen, auf Purzelbäume unter Wasser und Salzgeschmack auf den Lippen. Dann im heißen Sand schlafen, die Zehen tief eingraben und die Körner am Körper spüren – bis zum Sonnenuntergang. Den versinkenden Ball sieht man allerdings noch besser von der Promenade aus. Und den absoluten Spitzenplatz haben Lopesan-Gäste auf einem der hoteleigenen Türme: rechts sehen sie den Himmel in allen Rotschattierungen und links nehmen sie im Dunkeln die Dünen von Maspalomas wahr. Dort beginnt der Wind in wenigen Stunden wieder sein Spiel, streicht über den Sand und skizziert neue fantastische Formen. A.M.



 
Manchester

BERICHT
MANCHESTER



Engels' Erleuchtung
und Teufels Traumwelt 



Von Aleksandra Majzlic




In stylishem Look präsentiert sich die „Changing City“, wahrt aber auch ihre Tradition: Die Einwohner sind stolz auf das mehr als hundert Jahre alte Old Trafford Stadion von Manchester United und hegen und pflegen den einstigen Lieblingstisch von Friedrich Engels und Karl Marx.

Im zweiten Teil lesen Sie, was den Fußballfans heilig ist und Besucher dennoch berühren dürfen, wo Charlotte Brontë an ihrem berühmten Roman „Jane Eyre“ schrieb und welche Bibliothek ihre Eröffnung der Liebe einer Kubanerin verdankt. >>>




Buch GB
GEWINNSPIEL
BUCH „Kleine Geschichte Großbritanniens“ von Thomas Kielinger (Verlag C.H. Beck) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 8. Oktober 2016 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

Erhellender und scharfer Blick auf Großbritannien vor dem Brexit: Thomas Kielinger folgt den tiefen Spuren, die Alfred der Große und Wilhelm der Eroberer, Heinrich VIII. und Elisabeth I. in dem Land von heute ebenso hinterlassen haben wie Winston Churchill, die Eiserne Lady Margaret Thatcher und die Queen – sozusagen der „Kopf der Firma“, so Kielinger. Der Ausspruch „The Queen is not amused“ ist legendär, ebenso ihre bonbonfarbenen Hüte und Kostüme. 90 Jahre wurde sie am 21. April 2016.
Und Kielinger schreibt über Friedrich Engels, seines Zeichens Sohn aus gutem Hause und nach Manchester in den väterlichen Betrieb entsandt, der genau die Auswirkungen der industriellen Revolution auf die Arbeiter beobachtete und deren horrende Verelendung anprangerte.



ANZEIGE

 

 

Nordengland Bronte

BERICHT
NORDENGLAND

Moorschwarzes Paradies 

Von Aleksandra Majzlic

Die 200. Geburtstage von Charlotte Brontë und ihren jüngeren Schwestern Emily und Anne feiert ihr Heimatort Haworth in Yorkshire 2016, 2018 und 2020. Ihre Werke „Jane Eyre“, „Sturmhöhe“ und „Agnes Grey“ schrieben die Pfarrerstöchter an einem Tisch in ihrem Wohnhaus, dem heutigen Brontë Parsonage Museum. Und eine Wanderung durch die Moorlandschaft führt zu Emilys Inspirationsort für „Sturmhöhe“.

Im zweiten Teil lesen Sie, warum der Wetterbericht für einen Brontë-Erinnerungsspaziergang schlecht sein sollte, was die Schwestern immer bis 23 Uhr umtrieb und welchen Tadel sie einst von Literaturkritikern einstecken mussten. >>>


 

Yorkshire
BERICHT
NORDENGLAND




Auf den Pfaden der Ahnen   

Von Aleksandra Majzlic








2016 ist das Jahr des Englischen Gartens, denn sein Schöpfer Lancelot „Capability“ Brown wäre dreihundert Jahre alt geworden. Den Abdruck seines grünen Daumens trägt der Park von Harewood House. Und es gibt noch mehr Tipps für einen Yorkshire-Trip: In dem mittelalterlichen Skipton Castle rüstet sich der Schlossherr für die nächste Invasion und in Haworth sorgt eine Uralt-Dampflok für Dauernebel. 

Im zweiten Teil erfahren Sie, welchem Gartenprojekt der Engländer Brown 25 Jahre seines Lebens widmete, warum die Besitzer von Harewood House ihr wertvolles Chippendale-Bett lange versteckten und weshalb Besucher im Skipton Castle auf Neuschwanstein hingewiesen werden. >>>

 

ANZEIGE
TUIfly.com - il velocissimo portale per voli e viaggi

 


Rathlin Island

BERICHT
NORDIRLAND



Warten auf Angela

Von Aleksandra Majzlic


Auf Rathlin Island wissen Männer, was Frauen wollen. Sie stechen Nebenbuhler mühelos aus. Und bei der Vorbereitung auf hohen Besuch haben sie ihre Finger im Spiel. Zu Gast auf Nordirlands einzigem bewohnten Eiland.


Im zweiten Teil lesen Sie, warum die Inselbewohner ihre Türen nicht absperren, wie sie Bootspassagiere auf den Notfall vorbereiten und weshalb sie Workaholics mit einer Einladung verschrecken. >>>



Dark Hedges

BERICHT
NORDIRLAND Causeway






Goldrausch und Gespensterglaube



Von Aleksandra Majzlic

Ein gewisser McCool schuf einst in Nordirland ein Wunder und ein englischer König sorgte für wohlige Wärme in durstigen Kehlen. Stolz auf ihren Whiskey und verliebt in das Schaurig-Schöne sind die Einheimischen und ihre Gäste heute. Und glücklicherweise ist niemand von allen guten Geistern verlassen – weder in einem alten Schloss noch auf einer berühmten Allee.


Im zweiten Teil lesen Sie, wo Touristen den stärksten 21-Jährigen sehen und wo sie Mut beweisen und eine große Klappe riskieren. >>>

 

ANZEIGE

 

 

Olympia

BERICHT
GRIECHENLAND





Feuereifer einer Familie


Von Aleksandra Majzlic

Auf der Halbinsel Peloponnes halten ein Patriarch und die Seinen an Traditionen fest: Sie erzählen von ihrem Olympischen Fackellauf, wecken den Sportsgeist der Touristen und werben für ihren ureigenen „Healthy Lifestyle“. 

Im zweiten Teil erfahren Sie, was die olympische Leidenschaft eines Lehrers aus Rüsselsheim bewirkt, welche drei Dinge der Wanderer benötigt und welches Dorf mehr als 400 Jahre alte Werke von Homer und Aristoteles ausstellt. >>>

 

 

Venetien

BERICHT
VENETIEN

 

Wenn Prosecco-Trauben
sämtliche Sinne rauben

Von Aleksandra Majzlic


In der nordostitalienischen Provinz Treviso frönen Besucher dem Frühling beim Festival „Primavera del Prosecco Superiore“. Ihre Spritztour führt sie auf der Prosecco-Straße von Conegliano bis Valdobbiadene – vorbei an steilen Weinbergen und direkt in Prosecco offerierende Gasthäuser.

Im zweiten Teil lesen Sie, wo Einheimische in Rebenrausch-Erinnerungen schwelgen, an welchen Orten der Reisende den Prosecco unter anderem ordern sollte und zu welcher mutigen Tat der lieblich-süße Trank befähigt. >>>

 

 

ANZEIGE
Jetzt bei Gustini kaufen!

 

 

Berlin Mauerfall

BERICHT
BERLIN
25 Jahre Mauerfall






Grenzenlose Glückseligkeit



Von Aleksandra Majzlic


Beim Bürgerfest am Brandenburger Tor schickt Michail Gorbatschow einen Ballon mit Friedensbotschaft in den Nachthimmel. Zuschauer rufen „Gorbi! Gorbi!“ und „Wir sind das Volk!“. Und Udo Lindenberg verrät, warum die „Scheißmauer“ einst schuld an seinem Liebeskummer war 

 

Im zweiten Teil lesen Sie, wer am Brandenburger Tor die DDR als „Unrechtsregime“ brandmarkt, wer den 9. November 1989 als beste Party seines Lebens in Erinnerung hat und wer über dem Brandenburger Tor schwebt. >>>

 

 

Istrien BERICHT
KROATIEN
Istrien

 

Lust am Sinnesrausch
und Kleidertausch

Von Aleksandra Majzlic


Auch außerhalb der Shirt-und-Shorts-Saison genießen Reisende den Istrian Way of Life: Sie spüren den „Geist des Weines“ auf, bewundern das Meeresblau in einem Gotteshaus und entscheiden über Leben oder Tod eines Kämpfers.

Im zweiten Teil lesen Sie, wer die „istrische Weinrevolution“ eingeläutet hat, wer die schönsten istrischen Nudeln formt und wo ein Herrscher sich nach des Volkes Meinung richtet. >>>

 

 

ANZEIGE
Allgemein Bild 200x300 b
 

 

 

Grandhotel Lienz

BERICHT
OSTTIROL
Grandhotel Lienz  



Die Rückkehr des Königs



Von Aleksandra Majzlic



Der Grandhotel-Grandseigneur Heinz Simonitsch vergleicht Osttirols einziges Fünf-Sterne-Haus gerne mit einem vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiff. Er schätzt das Miami-Flair im Medical Wellness Center und verschanzt sich zur Gästebeobachtung im Weinkeller.

Im zweiten Teil lesen Sie, warum Gäste glauben, das neu gebaute Grandhotel sei hundert Jahre alt, inwiefern ein Wiener Ehepaar mehrmals pro Jahr Herrschaftsansprüche geltend macht und welches Menü Kindheitserinnerungen weckt. >>>


 

Hotel Cervosa

BERICHT
TIROL
Alpine Wellness Hotel Cervosa 


Wer hoch hinauf will,
muss tief nach unten



Von Aleksandra Majzlic

Zwanzig Wellness-Quadratmeter pro Gast bietet das familiengeführte Fünf-Sterne-Hotel in Serfaus. Die gesunde Luft atmet der Großstadtgeplagte gierig ein – auf dem Sonnenplateau auf 1400 Meter Höhe. Er verzichtet aber auch mal minutenlang auf die wohltuenden Strahlen: Denn der Weg zur betriebseigenen Cervosa-Alm führt durch die Dunkelheit.


Im zweiten Teil erfahren Sie, wie die Hotelinhaber es schaffen, dass der Gast den Duft vom Urlaubsglück nie vergisst, inwiefern sie zu den Wellness-Vorreitern zählen und welches Schaustück in Serfaus Einheimische und Touristen glücklich macht. >>>

 

 

ANZEIGE
450x450_Allgemein

 

 

Galway

BERICHT
IRLAND
Galway




Elefantenschreie in der Nacht


Von Aleksandra Majzlic


Der Irish Folk nistet sich schon früh in den Ohren der Insulaner ein. Ihr wohltönendes Erbe tragen die irischen Musiker in die Welt hinaus. Und jeden Sommer spielen sie zusammen beim Festival Galway Sessions.

Im zweiten Teil erfahren Sie, wo man sich vor der irischen Hitze in Acht nehmen muss, mit welchen Mitteln heimwehkranke Iren nach Hause geholt werden und warum zum ganzen Glück manchmal nur eine zweite Hose fehlt. >>>


 

Irland BERICHT
IRLAND





Meerzeit für Glückssucher





Von Aleksandra Majzlic


Warmwasser-Verächter, Wanderfalken-Imitatoren und weise Wandersleute zieht es in die Grafschaften Donegal, Galway und Clare – zu liegestuhlfreien Stränden und den wogenumtosten Cliffs of Moher. Tipps für einen Trip in den Nordwesten und Westen des Eilandes.

Im zweiten Teil erfahren Sie, wo Tony Blair erstmals ein Pub besuchte, wo man in Gemäuern aus dem 17. Jahrhundert nächtigen kann und warum Lachshungrige niemals an Lisdoonvarna vorbeifahren sollten. >>>

 

 

Nordirland

BERICHT
NORDIRLAND



Mit dem Teufel im Bunde

Von Aleksandra Majzlic


Im County Down kürzen die Fischer ihre Exportlisten. Denn die Nordiren sind selbst ganz verrückt auf ihren heimischen Fisch – besonders wenn ihn Prinz CharlesGemahlin Camilla in der Mourne Seafood Cookery School in Kilkeel zubereitet.

Im zweiten Teil erfahren Sie, welches Geständnis Camilla den Mitarbeitern in der Kochschule machte und für welches Projekt die Menschen in Kilkeel noch einen Investor suchen. >>>

 

 

Wales

BERICHT
WALES





Zeitlose Zeilen auf zerknüllten Zetteln




Von Aleksandra Majzlic

Der Dichter Dylan Thomas wäre 2014 hundert Jahre alt geworden. Seine Heimat ehrt ihn unter anderem mit einer Rezitation von Prinz Charles. Im Dylan Thomas House in Swansea können die Besucher jederzeit logieren – wie vor hundert Jahren: ohne Zentralheizung und Dusche, aber mit Grammofonmusik zum Dinner. Und die Stimme des Versvirtuosen hören die Fans in seinem Bootshaus in Laugharne.

 

Im zweiten Teil erfahren Sie, welches Accessoire Prinz Charles im Dylan Thomas House besonders bewunderte, welche Aufnahmeprüfung Besucher bei der Besichtigung des Geburtshauses meistern müssen und was Dylan Thomas' Spielgefährtin dem Hausbesitzer anvertraute. >>>

 

 

ANZEIGE
ad_medium-rectangle_fluegel3_300x250.jpg

 

 

Alonissos

BERICHT
GRIECHENLAND
Alonissos

 

Rasendes Verlangen
nach süßen Schnecken

 

Von Aleksandra Majzlic

Im Ort Steni Vala auf der Sporadeninsel Alonissos räumt eine Großfamilie mit Vorurteilen auf und nimmt Naschkatzen auf die Schippe. Die Heldinnen am Herd halten Traditionen hoch, erfinden den Eiskaffee neu und ebnen Auswanderwilligen den Weg in die Zukunft.

Im zweiten Teil erfahren Sie, warum ein deutsches Paar schuld daran ist, dass die Insulaner einen Lachanfall bekommen, weshalb eine Urlauberin gegen die Internetverbindung in ihrem Lieblingsort ist und aus welchen Ländern die Menschen auf Alonissos demnächst Touristen erwarten. >>>

 

 

Alonissos

BERICHT
GRIECHENLAND
Alonissos

 

Reiche Studenten und eifrige Skifahrer

 

Von Aleksandra Majzlic


Die Insel der Nördlichen Sporaden kann auf ihre Einheimischen vertrauen: Der Wandersmann Chris Browne profiliert sich als Werbefachmann und der renommierte Homöopath Prof. George Vithoulkas kurbelt die lokale Wirtschaft an. Zudem kann Alonissos auf seine Touristen bauen: Weltreisende werfen ihre Pläne über den Haufen und Wissbegierige kommen außerhalb der Hauptsaison.

Im zweiten Teilen erfahren Sie, mit welchen Worten Chris Browne die Ausflügler für die Insel einnimmt, inwiefern Prof. George Vithoulkas in Krisenzeiten die Betriebe auf Alonissos unterstützt und wer seine größten Feinde sind. >>>


 

Alonissos

BERICHT
GRIECHENLAND
Alonissos

 

Neue Heimat in Hellas

 

Von Aleksandra Majzlic


Auf der Insel der Nördlichen Sporaden tauchen Urlauber gerne ab oder suchen die seltene Mönchsrobbe Monachus Monachus in Europas größtem Meerespark. Sie entdecken Robert De Niros und John Travoltas Lieblingsplatz, kaufen sich vielleicht ein Haus und gehen zur Jobberatung ins volkskundliche Museum. Fünf  Tipps für Ferien auf Alonissos.


Im zweiten Teilen lesen Sie, warum eine Tauchschulbesitzerin auf Alonissos ihren Konkurrenten auf  Santorin die Schüler wegschnappt, wo sich Deutsche und Briten am liebsten niederlassen und inwiefern sich die Krise auf das Leben der Insulaner auswirkt.>>>

 

 

Extremadura

BERICHT
SPANIEN

 

Herrscher des Himmels

 

Von Aleksandra Majzlic

 

In der südwestlichen Region Extremadura absolvieren Touristen einen Crashkurs im Schinkenschneiden und logieren in einem ehemaligen Irrenhaus. Sie fixieren mit Adleraugen die Störche und lassen sich von Klosterbrüdern Göttliches auftischen – in der zweitwichtigsten Pilgerstätte Spaniens.

Im zweiten Teil erfahren Sie, in welchem einstigen Gefängnis streng mit Schülern verfahren wird, mit welchem Job man ein Schweinegeld in Spanien verdient und wer aus der Extremadura hinausgeworfen wird. >>>

 

 

Madrid

BERICHT
MADRID


Sonnensammler und Seifenblasenkünstler

Von Aleksandra Majzlic


Torjäger- und Torero-Fans zieht das Hotel ibis Madrid Centro Las Ventas an, die Lizenz zum Kunstkopieren erteilt das Museo del Prado und Knödel testen die Madrilenen in der Markthalle San Miguel. Tipps für 24 Stunden in der spanischen Hauptstadt.


In zweiten Teil erfahren Sie, wo Sie (s)tierische Kräfte sammeln können und welchen Ort Real Madrid und der FC Bayern München gleichermaßen lieben. >>>

 

 

Schleswig Holstein

BERICHT
SCHLESWIG-HOLSTEIN

 


Endstation Königreich

 

Von Aleksandra Majzlic


Im Kreis Dithmarschen rüsten sich Robben der Seehundstation Friedrichskoog für ihre weite Reise. Nicht in die Ferne schweifen wollen zwei Krabben-Experten: Ein Unternehmer in Friedrichskoog schält seine Mini-Krebse in der Heimat selbst, ein Büsumer Lokalbesitzer verköstigt Tanzstundenschwänzer mit Nordseegarnelen.

Im zweiten Teil erfahren Sie, inwiefern die Seehundstation Friedrichskoog einmalig in Deutschland ist, warum Strandspaziergänger eine Gefahr für junge Robben sein können und welche Krabben Münchner gerne selbst pulen. >>>

 

 

Langeness

BERICHT
NORDSEE
Langeness



Nacht der Erleuchtung

Von Aleksandra Majzlic

Auf der jüngsten und größten Hallig mitten im nordfriesischen Wattenmeer schließen die Menschen ihre Haustüren nicht ab und neue Bewohner erst nach drei Jahren ins Herz. Wer sich auf Langeness niederlässt, kann einen Koller kriegen, aber auch die besten Freunde finden. Und wer den Flecken Land vor der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste besucht, lernt eine Lektion fürs Leben.

Im zweiten Teil erfahren Sie, welches Wort der Touristen die Einheimischen zur Verzweiflung bringt, welche wichtige Rolle der Leuchtturm auf der Hallig spielt und inwiefern die Männer von der Fährgesellschaft für das Weihnachtsglück verantwortlich sind. >>>

 

 

 

Krakau
BERICHT
KRAKAU




Bestechend schöne Gaben



Von Aleksandra Majzlic

2010 eröffnete das Historische Museum Krakaus das unterirdische Museum an Europas größtem mittelalterlichem Marktplatz sowie die Dauerausstellung „Krakau – die Okkupationszeit 1939 bis 1945“ in Oskar Schindlers ehemaliger Fabrik im Stadtteil Podgorze.

Im zweiten Teil lesen Sie, wie Ritter den Museumsbesuchern Angst einjagen und welchem Regisseur als Kind die Flucht aus dem Krakauer Getto gelang.
>>>

 

 

Iseosee

BERICHT
LOMBARDEI



Göttertrank und Heldenzank im Land der Sonne  

Von Aleksandra Majzlic



In der Stadt und Provinz Brescia schützt die UNESCO das Vermächtnis von italienischen Ordensschwestern und keltischen Stammesbrüdern. Und die Einheimischen sorgen dafür, dass hungrige Besucher Spaghetti stehlen und Weinliebhaber vor Glück überschäumen.

Im zweiten Teil erfahren Sie, wo sich Innenarchitekten weiterbilden können, wo Stressgeplagte keinen Autolärm hören und wo sich Schafe und Ziegen um die Gäste kümmern. >>>

 

 

Neapel

BERICHT
GOLF VO
N NEAPEL





Heimatliebe und
Hollywood-Ruhm 



Von Aleksandra Majzlic

Metallskulpturen, Mandolinen, Mitternachtsmozzarella und Makkaroni in Massen  – süditalienische Meisterwerke und Dolce-Vita-Delikatessen steigern die Lust auf einen Urlaub in Kampanien ins Unermessliche. Zu Besuch in zwei Werkstätten und zwei Fabriken. 

Im zweiten Teil lesen Sie, warum der Künstler Lello Esposito die Deutschen liebt, inwiefern ein Mandolinenfabrikant wie ein Zahnarzt arbeitet und warum die Deutschen traurig werden, wenn sie an die Pasta aus Gragnano denken. >>>