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KULTUR/ANKÜNDIGUNG
KONZERTE
Heimat ist ein Gefühl
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Saison 2026/2027: Unter dem Titel „Heimat(en)“ präsentiert das Münchener Kammerorchester (MKO) mit seinen drei „Associated Conductors“ Bas Wiegers, Jörg Widmann (Foto) und Enrico Onofri unter anderem Werke von Bartok, Dvorak und Richard Strauss. Zu Gast sind beispielsweise die Violinistin Isabelle Faust, der Pianist Alexander Lonquich und der Cellist Nicolas Altstaedt. >>>
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KULTUR / ANKÜNDIGUNG
FILMTIPP
Erinnerungen bewahren |
Warum das Münchner Café Zelig als Begegnungsraum für Schoah-Überlebende von unschätzbarem Wert ist, zeigt der wunderbare Dokumentarfilm „Das Zelig" von Tanja Cummings. >>>
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KULTUR / TIPP
BUCH „Mut zum Protest. Erfahrungen von DDR-Zeitzeugen“ von Aleksandra Majzlic (zu Klampen Verlag, www.zuklampen.de).
Zeitzeugen erzählen von ihrer einstigen Rebellion gegen das DDR-Unrechtsregime und ihrem unermüdlichen Einsatz für die Aufarbeitung der Diktatur.
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Bereits lange vor dem Mauerfall opponierten DDR-Bürger gegen die Willkür und Gewalt in ihrem Staat. Aleksandra Majzlic hat einige dieser Zeitzeugen interviewt bzw. porträtiert. Ihre Schilderungen zeugen von der Möglichkeit und vom Mut des Einzelnen, sich gegen Anpassung und Willfährigkeit zu entscheiden und Widerstand zu leisten. Die Protagonisten berichten, wie sie für ihre Überzeugungen einstanden und was sie erreicht haben. Und sie enthüllen erschütternde Details eines grausamen Überwachungs- und Unterdrückungssystems.
Die Porträtierten stehen beispielhaft für jene, die 1989 den politischen Wandel im Osten Deutschlands durchgesetzt haben. In den persönlichen Erfahrungen und Reflexionen dieser Menschen wird die DDR-Geschichte und deren Aufarbeitung konkret. Mit seinem ehemaligen Stasivernehmer, DDR-Juristen und Spitzeln setzte sich Gilbert Furian auseinander. Monika Lembke erzählt in Schulen von ihrem Kampf für ihre Ausreise. Über sein Leben als Homosexueller in der DDR und seine gescheiterte Flucht berichtete Mario Röllig in den USA und in Russland. Und die Berlinerin Katrin Behr unterstützt Menschen, die in der DDR zwangsadoptiert wurden – wie sie selbst.
„Ich finde es wichtig, dass Aleksandra Majzlic bekannte, aber vor allem auch weniger bekannte mutige Menschen in diesem Buch präsentiert. Diese Menschen boten den Oberen in der DDR die Stirn und beteiligen sich heute an der Aufarbeitung, indem sie schildern, wie die DDR wirklich war und wozu ihre Diener fähig waren", so Katrin Sass im Vorwort. >>>
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KULTUR
INTERVIEW mit Katrin Sass
„Ich habe keine Angst,
in Fettnäpfchen zu treten“
Interview: Aleksandra Majzlic
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Warum sie in der DDR von adidas-Klamotten lieber die Finger ließ, wie sie nun in die „Schublade von Klaus Kinski“ geriet und worauf sie am Set keine Lust mehr hat, das verrät die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin („Good Bye Lenin!, „Weissensee") im Gespräch. >>>
Foto: dritte „Weissensee“-Staffel
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KULTUR
INTERVIEW mit Bille August
„Das Leben ist fast ein Wunder“
Interview: Aleksandra Majzlic |
Ob er Angst vor dem Sterben hat und an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt und welchen Schmerz ihm einst sein Vater zufügte, darüber spricht der angesehene Regisseur („Silent Heart – Mein Leben gehört mir“) im Interview. >>> |
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REISEN / BERICHT
PORTUGAL
Wie in einer anderen Welt
Von Aleksandra Majzlic
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Beim Festival Internacional de Música de Marvão entdecken die Besucher portugiesische Kompositionen und lauschen berühmten Open-Air-Arien. 2014 startete die Erfolgsgeschichte des Festivals im Dorf Marvão in der Region Alentejo. Gründer und Direktoren sind der Dirigent Christoph Poppen und seine Frau, die Sopranistin Juliane Banse. >>>
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