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Bryan Ferry

ANKÜNDIGUNG
KONZERT
Night of the Proms 2018
Münchner Olympiahalle: 7. und 8. Dezember 2018 (20 Uhr) sowie 9. Dezember 2018 (15 Uhr)
25. Jubiläum der Night of the Proms. Mit dabei: Bryan Ferry (Foto), Milow, Tim Bendzko, die Pointer Sisters und John Miles



 



Zum Geburtstagsfest trifft sich dieses Jahr wieder eine stilistisch außergewöhnliche Mischung an Künstlern, um ihre größten Hits in Begleitung des Antwerp Philharmonic Orchestras unter der Leitung der Brasilianerin Alexandra Arrieche zu präsentieren.
Neben der britischen Ikone Bryan Ferry, dem belgischen Popstar Milow, dem deutschen Souljazzer Tim Bendzko und den US-Powerfrauen von den Pointer Sisters werden John Miles und der klassische Gitarrist Petrit Ceku das Programm vervollständigen.
Bryan Ferry erzielte mit seiner Gruppe Roxy Music Anfang der Siebziger sensationelle Erfolge und hat sich in kürzester Zeit seinen Platz als einer der bekanntesten und innovativsten Sänger und Texter der Popmusik gesichert.  Hits wie „Slave to love“ oder „More than this“ gehören noch heute zum ständigen Radiorepertoire deutscher Sender.
Er musste „nur noch kurz die Welt retten” und ist „keine Maschine”, sondern „immer noch Mensch”. Tim Bendzko ist in den vergangenen Jahren omnipräsent und räumt neben dem Echo und dem MTV Europe Music Award auch gleich einen Bambi mit ab.
Der Belgier Milow betrat die deutsche Szene 2007 mit seinem Hit „You don´t know“ und konnte sich 35 Wochen in den Charts festsetzen bevor er mit „Ayo Technology“ 2008 den Radio Ohrwurm des Jahres lieferte und so seinen internationalen Durchbruch feierte.
Mit den Pointer Sisters konnte der Veranstalter den Inbegriff von Ladypower für die Show gewinnen. Nachdem die drei US-Ladies bereits 2002 bei der Night of the Proms das Publikum zu Jubelstürmen verleiteten, dürfen sich die Besucher auch dieses Jahr auf einen Energieschub freuen – mit Disco-Klassikern wie „I’m so excited“ oder Hits wie „Fire“ und „Jump (for my love)“.
Ebenso mit an Bord ist im Jubiläumsjahr John Miles, der mit seinem Hit „Music (was my first love)“ seit Anbeginn die heimliche Hymne der Night of the Proms beisteuert und jedes Jahr mit einem außergewöhnlichen Coversong das Publikum im Sturm erobert. Klassiksolist 2018 ist Petrit Ceku an der klassischen Gitarre. www.notp.com

 

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Schuldt ANKÜNDIGUNG
KONZERT
Münchener Kammerorchester
Vorwiegend heiter 18/19 –
3. Abonnementkonzert
13. Dezember 2018, 20 Uhr Prinzregententheater
François Leuleux, Oboe
Clemens Schuldt, Dirigent
Igor Strawinsky: „Pulcinella Suite“
Richard Strauss: Konzert für Oboe und Orchester D-Dur TrV 292
Lisa Streich: Mantel" Auftragswerk des musica femina münchen e.V. für das MKO – Uraufführung Joseph Haydn: Sinfonia Nr.90 C-Dur Hob.I:90


„Ich begann, indem ich auf Pergolesis Originalmanuskripten komponierte, als würde ich ein eigenes, älteres Werk bearbeiten. Ich begann ohne vorgefasste Meinungen und ästhetische Standpunkte“, hat Igor Strawinsky über die Entstehung seines „Pulcinella“-Balletts bemerkt. Dass er mit dem Ausflug in die Commedia dell’arte-Welt um 1920 seine russischen Avantgardismen zurückzunehmen begann, hatte historische Gründe, schließlich musste er sich nach der russischen Revolution auf ein dauerhaftes Exil einstellen. Distanzierte Haltungen gegenüber den Modellen der Klassik allenthalben: Beim späten Strauss changieren sie zwischen Wehmut und Hoffnungsschimmern. Bei Haydn dominieren meisterhaft applizierte Regelverletzungen. Auch die sensible junge Schwedin Lisa Streich pflegt sich komponierend mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

 

 

 

 

 

Mark Mast

ANKÜNDIGUNG
KONZERTE
Bayerische Philharmonie
„Philharmonische Winterklänge“ – ein Familienkonzert der Bayerischen Philharmonie
am 1. Dezember 2018, 16 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche sowie
Bachs Weihnachtsoratorium mit der Bayerischen Philharmonie
am 4., 5. und 6. Dezember 2018, 20 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche
„Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage ...“




Im stimmungsvollen Ambiente der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz präsentiert der musikalische Nachwuchs der Bayerischen Philharmonie am 1. Dezember sein alljährliches vorweihnachtliches Familienkonzert. In seiner vokalen und instrumentalen Vielfalt wird in unterschiedlichen Ensembles und Chören das erarbeitete Programm vorgestellt und symphonisch unter der Leitung seines jeweiligen Dozenten musiziert. Bei den Philharmonischen Winterklängen besteht somit die Gelegenheit die gesamte pädagogische Arbeit der Bayerischen Philharmonie im Kinder- und Jugendbereich in ihrer Vielfalt zu erleben. In diesem Jahr stehen auch wieder die Kleinsten der Kleinen auf der Bühne – die KlangEngel der Bayerischen Philharmonie. Moderiert von Chefdirigent und Intendant Mark Mast. 
Traditionell führt die Bayerische Philharmonie zum Jahresausklang das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz auf. Der  Kammerchor und das Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie musizieren gemeinsam mit den Solisten Carmela Konrad (Sopran), Marion Eckstein (Alt), Andreas Weller (Tenor) und Florian Götz (Bariton) unter der Leitung von Mark Mast. Präsentiert werden in diesem Jahr die Kantaten I, II, III & VI und Bachs populäres Vokalwerk erklingt als ein Synonym für Hoffnung, Freude, Glanz und gewissermaßen als das „hörbare“ Licht in der Winterzeit.




 

 

Anne-Sophie Mutter BERICHT
KONZERT






Heroische Musik aus einer fernen Galaxie“

 

 

Seit mehr als vierzig Jahren verzaubert Anne-Sophie Mutter ihre Fans in diversen heiligen Hallen mit Königinnenklängen. Am 14. September 2019 wird die Meisterviolinistin erstmals in einem Open-Air-Konzert zu erleben sein. Auf dem Königsplatz – unter sicherlich leuchtendem Sternenhimmel  –  wird sie unter dem Titel „Across the Stars“ Werke des Filmmusikkomponisten John Williams präsentieren.


1978 entdeckte Anne-Sophie Mutter den Komponisten John Williams für sich – als sie im Kino „Star Wars“ sah. Diese „heroische Musik aus einer fernen Galaxie“ nahm sie gefangen, wie sie bei der Pressekonferenz in München schwärmte. Mittlerweile verbindet sie eine langjährige Freundschaft mit dem mehrfachen Oscar-Preisträger. „Er ist bescheiden und introvertiert“, erzählte sie. Auch ihre Kinder zählen zu den Fans des Schöpfers vielfach Oscar- und Grammy-gekrönter Melodien.
Ein „Jugendtraum“ erfüllt sich nun für die bedeutendste Geigerin unserer Zeit, da der Großteil der Williams-Werke, die sie in München aufführen wird, spezielle Arrangements für sie sind. Basis des Konzertes wird die CD „Across the Stars“ (Deutsche Grammophon) sein, die 2019 erscheinen wird. Zum Programm werden Stück aus „Star Wars“, „Schindlers Liste“, „Die Geisha“, „Harry Potter“, „Dracula“ und „München“ gehören. Diese Musik wolle sie „einem neuen Publikum ans Herz legen“, kündigte Anne-Sophie Mutter an. Das renommierte Royal Philharmonic Orchestra aus London unter der Leitung von David Newman wird die mehrfach preisgekrönte Virtuosin begleiten.
Für viele Kinobesucher sei die Filmmusik heute nicht mehr so bedeutend, so der Eindruck von Anne-Sophie Mutter. Gleichzeitig freue sie sich, dass die Begeisterung für Live-Filmmusik zunehme.
Für den DEAG-Vorstandsvorsitzenden Prof. Peter Schwenkow wird mit dem Auftritt der „Königin der Geige“ ein „Traum wahr“, wie er bei der Pressekonferenz betonte. Auf die Frage, ob John Williams höchstselbst zum Königsplatz kommen wird, sagte Schwenkow: „Er reist nicht gerne. Aber Wunder gibt es immer. Und wer erliegt nicht dem Charme von Frau Mutter?“
Aleksandra Majzlic

Anne-Sophie Mutter, „Across the Stars“, Open Air, 14. September 2019, München-Königsplatz, Konzertbeginn: 19.30 Uhr. Der Vorverkauf für das Konzert läuft bereits. 



 

Martin Walser ANKÜNDIGUNG
LITERATUR
Literaturfest München
14. November bis 2. Dezember 2018
Ein Höhepunkt wird der Auftritt von Martin Walser (Foto) sein, der sein neuestes Werk „Spätdienst“ präsentiert.


Zu den mehr als 80 Festival-Gästen gehören die aktuellen Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels Aleida und Jan Assmann, die Shortlist-Kandidaten des Deutschen Buchpreises María Cecilia Barbetta, Maxim Biller und Nino Haratischwili, der chinesische Autor und Friedenspreisträger Liao Yiwu sowie Martin Walser.
Büchner-Preisträger Jan Wagner leitet das diesjährige Kuratorenprogramm forum:autoren, das er unter das Motto „Schönes Babel. Europäische Lektüren“ stellt.

Am 19. November wird der mit 10.000 Euro dotierte 39. Geschwister-Scholl-Preis an den Historiker Götz Aly für sein Buch „Europa gegen die Juden. 1880 – 1945“ vergeben.
Kernprogramm des Literaturfests ist die 59. Münchner Bücherschau im Kulturzentrum Gasteig, die die gesamte Festivalzeit über 20.000 Neuerscheinungen präsentiert. Das Festprogramm des Literaturhauses ist bedeutenden Neuerscheinungen des Herbstes gewidmet und lädt zu einem Parcours durch verschiedene Länder und Nationen – Russland, Georgien, China, Italien, Argentinien und Deutschland: Maxim Biller kommt mit „Sechs Koffer“, der Geschichte einer russisch-jüdischen Familie auf der Flucht von Ost nach West und über die moderne, zerrissene Welt, in der fast niemand mehr dort zu Hause ist, wo er geboren und aufgewachsen ist. Ein Themenschwerpunkt im Bereich Sachbuch liegt aus aktuellem Anlass auf der 68er Bewegung mit dem gleichnamigen Werk des Politikwissenschaftlers Wolfgang Kraushaar sowie mit Gretchen Dutschkes „1968: Worauf wir stolz sein dürfen“.



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Berkel GEWINNSPIEL
BUCH „Der Apfelbaum“ von Christian Berkel (Ullstein Buchverlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 15. Dezember 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.


Als er sechs oder sieben Jahre alt war, erfuhr Christian Berkel von seinen jüdischen Wurzeln – unter einem Apfelbaum, wie er bei der Lesung im Jüdischen Gemeindezentrum in München erzählte.  Onkel Walter aus Amerika war in den Sechzigern bei seiner Familie zu Besuch. Als Jude hatte er einst Deutschland verlassen müssen. Von seiner Mutter hörte der kleine Christian damals erstmals: „Du bist ein bisschen jüdisch.“ Bei „ein bisschen“ dachte der Junge an „nicht ganz“ und bei „nicht ganz“ kam ihm ein Spielzeug in den Sinn, das nicht ganz, also kaputt war, wie er bei der Lesung erklärte.
Der bekannte Schauspieler („Der Kriminalist“) stellte im Jüdischen Gemeindezentrum seinen ersten Roman vor – eine berührende Liebes- und Familiengeschichte, virtuos und spannend erzählt.
Christian Berkels Eltern verlieben sich 1932 in Berlin ineinander. Seine Mutter Sala ist damals 13 Jahre alt und stammt aus einer intellektuellen jüdischen Familie, sein Vater, der Arbeitersohn Otto ist vier Jahre älter. „Sie waren zwei Menschen, die eigentlich gar nicht zueinander passten“, sagte Christian Berkel: „Aber Gegensätze ziehen sich eben an.“
1938 muss Sala ihre deutsche Heimat verlassen, kommt bei ihrer jüdischen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankreich einmarschieren. Während Otto als Sanitätsarzt mit der Wehrmacht in den Krieg zieht, wird Sala bei einem Fluchtversuch verraten und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger oder Seuchen, wer bis 1943 überlebt, wird nach Auschwitz deportiert. Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig gesetzt und taucht unter.
Kurz vor Kriegsende gerät Otto in russische Gefangenschaft, aus der er 1950 in das zerstörte Berlin zurückkehrt. Auch für Sala beginnt mit dem Frieden eine Odyssee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort versucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert und kehrt zurück. Zehn Jahre lang haben sie einander nicht gesehen. Aber als Sala Ottos Namen im Telefonbuch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.
Im Rahmen der Lesung im Jüdischen Gemeindezentrum in München wurde eine Einspielung aus „Guardians of Heritage – Hüter der Geschichte“ (Dokumentation, Deutschland 2017) gezeigt. Christian Berkel wuchs mit „Lücken“ auf, wie er bei der Buchpräsentation erläuterte: „Meine Eltern haben über den Krieg nicht geredet. Ihr Schmerz war immens.“ In Lodz spürte der Schauspieler nun den jüdischen Wurzeln seiner Vorfahren nach – in Begleitung von Emanuel Rotstein, Director Production für die Sender HISTORY und A&E.
Aus dieser Suche entstand der Roman. Darin haben einige seiner Charaktere „erkennbare Vor- und Urbilder in der Realität“, „von denen das eine oder andere biografische Detail übernommen wurde“, schreibt Christian Berkel im Buch: „Dennoch sind es Kunstfiguren. Ihre Beschreibungen sind ebenso wie das Handlungsgeflecht, das sie bilden, und die Ereignisse und Situationen, die sich dabei ergeben, fiktiv.“ A.M.

 

 

Kinnunen
GEWINNSPIEL
BUCH „Wege, die sich kreuzen“ von Tommi Kinnunen (Deutsche Verlags-Anstalt) zu gewinnen.  Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 15. Dezember 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de. Es werden zwei Exemplare verlost.


Drei Generationen umspannender, meisterhaft geschriebener Familienroman von Tommi Kinnunen. Der Debütroman des Finnen war ein großer Leser- wie Kritikererfolg, führte die finnische Bestsellerliste wochenlang an, wurde vielfach ausgezeichnet, war für den Europäischen Literaturpreis und den renommierten Finlandia-Preis nominiert und erschien in zwanzig Ländern.
Tommi Kinnunen verwebt darin die Schicksale von vier Menschen, deren Träume größer sind als die Möglichkeiten, die das Leben offeriert. Und trotz Enttäuschungen erkämpfen sie sich ihr Glück.
Es waren Familienfotos, die Tommi Kinnunen zu seinem Werk inspirierten. „Mangels Fernseher, Radio und Internet leisteten mir die eingescannten Fotos und unausgegorenen Gedanken Gesellschaft. Doch ganz allmählich fügten sie sich zusammen und wuchsen zu einer großen Erzählung heran“, so Kinnunen.



Lana Cencic
GEWINNSPIEL
CD „Sama“ von Lana Cenčić (Six Degrees) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 15. Dezember 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

In 80 Tagen um die (Musik)welt: 80 Tage dauerte die ungeplante Reise der Kroatin Lana Cenčić.  Das Ergebnis dieser Kreativitätsphase sind selbst gefilmte Videos, aus denen heraus die atmosphärisch dichten und gleichzeitig eingängigen Songs auf ihrem Solodebüt entstanden sind. Allein war sie unterwegs: Und folglich heißt die CD auch „Sama“ – das ist das kroatische Wort für „allein“.
Sama ist das Album einer tollen Songwriterin und Sängerin, einer sensiblen Pianistin, Gitarristin und kreativen Tabla-Spielerin, einer Komponistin, Arrangeurin und Interpretin in Personalunion.
Die Tochter einer Opernsängerin und eines Dirigenten an der Wiener Staatsoper kam in Zagreb zur Welt und gab bereits als Dreijährige ihr Gesangsdebüt am Opernhaus ihrer Geburtsstadt. Als Jugendliche studierte sie unter anderem Tanz und Musik, reüssierte dann als Jazz-Musikerin in Europa.
Lana Cenčić wagte den Sprung in die USA, spielte in New York gemeinsam mit Brandon Seabrook, Eivind Opsvik, Dan Weiss und Manu Delago ihr Debütalbum „In Your Head“ ein. Erfolge sammelt sie – bis sie das Gefühl hatte, den Erwartungen immer schneller gerecht werden zu müssen. Sie machte einen Schnitt, schlug einen neuen Pfad ein. Das Ergebnis ist dieses wunderbare, von Lebensfreude zeugende Album.

 

 
 
Juedisches Gemeindezentrum  

BERICHT
DISKUSSION


Für ein jüdisches Leben
ohne Angst




Antisemitismus geht alle an: Am Polittalk im Jüdischen Gemeindezentrum in München beteiligten sich der Publizist Michel Friedman sowie die Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung und der Bayerischen Staatsregierung Felix Klein und Ludwig Spaenle.  

Freiheit und Demokratie sollten „alle vertreten und verkörpern – jüdische und nichtjüdische Menschen“, sagte Charlotte Knobloch in ihrer Begrüßungsrede. Ziel des Kampfes gegen Antisemitismus sei es, „ein jüdisches Leben ohne Angst zu ermöglichen“, so die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.
Veranstalter der Diskussionsrunde zum Thema Judenhass und Menschenfeindlichkeit war das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München. Moderiert wurde sie von Elio Adler, dem Vorstandsvorsitzenden der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen.
„Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher“, dieses Zitat von Hannah Arendt ist leider immer noch aktuell, das beweisen die Polizeistatistiken: Die Zahl gemeldeter antisemitischer Straftaten in Deutschland hat deutlich zugenommen – sie lag im ersten Halbjahr 2018 bei 401, also zehn Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2017.
Die Bekämpfung des Antisemitismus dürfe man nicht nur den Juden überlassen, sie sei eine „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Felix Klein. Der Jurist und Diplomat ist Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Nach dem Vorbild der Berliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) hat sich  in Berlin ein Verein zur bundesweiten Koordinierung von Meldestellen judenfeindlicher Vorfälle gegründet. Mit dem neuen Meldesystem sollen auch Vorkommnisse erfasst werden, die keinen Straftatbestand erfüllten, sowie solche, die nicht mit direkter Gewalt verbunden seien.
Antisemitismus sei „ein Krebsgeschwür für diese freie Gesellschaft“, sagte Ludwig Spaenle,  Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für Jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungskultur und geschichtliches Erbe. Er forderte: „Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens.“
Michel Friedman berichtete von Jugendlichen jüdischen Glaubens, die ihm erzählten, dass sie immer wieder mit Israel identifiziert werden, es heiße dann: „Was macht Ihr denn da in Israel? Wieso Ihr?“ Zudem kritisierte er, dass in den Medien immer wieder von jüdischen Siedlungen und Siedlern gesprochen werde. Es seien aber israelische Siedler.
Bezogen auf den Judenhass konstatierte der Publizist: „Die Situation ist außerordentlich ernst.“  Den „Demokratieverlust“ beklagte er. Die AfD sei „unstreitig nicht demokratisch“, so der Jurist: „Der Kern der Partei ist der Menschenhass.“ Und Michel Friedman prangerte die „fehlende Empathie“ vieler Menschen an, die sehen, dass Polizeischutz vor jüdischen Institutionen notwendig sei, sich aber nicht vorstellen könnten, wie es wäre, wenn die Polizei vor Kirchen stehen würde. Mehr Engagement wünscht er sich: „Nicht mitmachen wird auf jeden Fall nichts bringen.“
Aleksandra Majzlic

 

 

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Monacensia
BERICHT
LITERATUR







Seher des Zukünftigen

100 Jahre Novemberrevolution in Bayern: Die Münchner Ausstellung „Dichtung ist Revolution. Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam, Ernst Toller“ der Monacensia im Hildebrandhaus beleuchtet das revolutionäre Schaffen der vier Schriftsteller und das Verhältnis von Literatur und Politik. 

„Ein Dichter ist kein Phantast, sondern ein Dichter ist der Seher des Zukünftigen“, schrieb Kurt Eisner 1913. Drei Jahre zuvor war der gebürtige Berliner und Sohn aus gutbürgerlichem Hause nach München gekommen. Ziele des Journalisten waren die „Revolutionierung der Köpfe“ und die Hinwendung der Menschen zu Sozialismus und Demokratie. 
Die vier wichtigen politischen Akteure „glaubten mit dem dichterischen Wort den gesellschaftlichen Wandel anzustoßen“, sagte die Kuratorin Laura Mokrohs beim Presserundgang. Denn: „Die Konsequenz der Dichtung ist Revolution...“, so Gustav Landauer 1916. Auch wenn sich die vier Männer nicht immer einig waren – ihre gegenrevolutionären Kontrahenten betrachteten die vier Revolutionäre allesamt als „landfremde Elemente“, wie Laura Mokrohs erläuterte: „Ihre jüdische Herkunft wurde für antisemitische Hetze instrumentalisiert.“
Die sehr anschaulich gestaltete und höchst informative Ausstellung präsentiert unter anderem die umfangreiche Flugblattsammlung der Monacensia sowie Tage- und Notizbücher, Briefe sowie ein privates Fotoalbum. Orientierung für die Besucher bieten ein in der Schau erhältliches kostenloses „Kleines Wörterbuch der Revolution“ – mit Erläuterungen von A wie Agitation bis Z wie Zensur – sowie ein Zeitstrahl mit Informationen zu historischen Ereignissen.
In der Nacht zum 8. November 1918 rief Kurt Eisner in München den Freistaat Bayern aus und wurde erster Bayerischer Ministerpräsident. Die Demokratie, das Frauenwahlrecht und der Achtstundentag gehörten zu den Errungenschaften der unblutigen Revolution. Eisner wollte die neu gebildeten Arbeiter- und Soldatenräte in seiner Regierung neben dem Parlament verankern und die Bevölkerung so an der Regierung beteiligen: „Demokratie heißt nicht die Anerkennung des Unverstandes der Massen, sondern Demokratie heißt der Glaube an die Möglichkeit der Vernunft der Massen“, verkündete er in seiner Rede im provisorischen Nationalrat am 17. Dezember 1918.
Am 21. Februar 1919 wurde Kurt Eisner erschossen. Das Motiv des Attentäters Anton Graf von Arco auf Valley: „Ich hasse die Juden.“ In der Gedächtnisrede für Kurt Eisner am 16. März 1919 sagte Heinrich Mann: „Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernunft, mehr Belebung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube war die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige.“
Gustav Landauer wurde 1919 von Soldaten umgebracht, Erich Mühsam und Ernst Toller wurden zu langen Haftstrafen verurteilt. Im Gefängnis schrieb Erich Mühsam in sein Tagebuch: „Ich glaube an das Glück der Menschheit durch die Revolution.“
Nach ihrer Entlassung verließen Mühsam und Toller Bayern. Mühsam wurde 1934 von den Nazis im Konzentrationslager ermordet. Toller wurde während der NS-Zeit ausgebürgert und nahm sich im Exil in New York 1939 das Leben. Vier Jahre zuvor hatte er in „Meine Biographie“ geschrieben: „Ein revolutionärer Schriftsteller hat nicht das Recht, in einem Elfenbeinturm zu leben. Er muss an den Kämpfen unserer Epoche teilnehmen, er muss diese Kämpfe künstlerisch formen und ihnen zur Darstellung verhelfen.“ Aleksandra Majzlic


9. November 2018 bis 30. Juni 2019, www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia


 

Dichtung
GEWINNSPIEL
BUCH Dichtung ist Revolution. Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam, Ernst Toller. Bilder –  Dokumente –  Kommentare“ von Laura Mokrohs (Verlag Friedrich Pustet) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 15. Dezember 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

 


Kurt Eisner und die Seinen in seinem Haus in Hadern, sein Mitgliedsbuch für die USPD sowie eine Seite aus seinem Gefängnistagebuch – das mit vielen Fotos und Dokumenten angereicherte Buch ist die ideale Ergänzung für die Vor- und Nachbereitung zur gleichnamigen, im obigen Text beschriebenen Münchner Ausstellung in der Monacensia im Hildebrandhaus. Detailliert wird das historische Geschehen mit vielen Texten und einer Zeittafel dargestellt und die vier revolutionären Schriftsteller Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam und Ernst Toller eingehend vorgestellt – mit Informationen zur Vita, Zitaten etc.

 

 

Rotes Bayern
GEWINNSPIEL
HÖRBUCH  „Rotes Bayern. Die Münchner Revolution 1918 und die Räterepubliken 1919. Es lebe der Freistaat“ von Hans Well (2 CDs, der Hörverlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 15. Dezember 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.

Mit starken Revoluzzer-Liedern aufgepeppte Info. Sauguat, da kann sich so mancher Pauker eine ordentliche Scheibe abschneiden: Wie ihr der Schnabel gewachsen ist redet sie. Die bayerische Schauspielerin Gisela Schneeberger führt in der Rolle einer Museumsführerin Interessenten in die Politik von anno dazumal ein. Und die Wellbappn singen: „Am 7. November 18 is vorbei gwen mit der Rua. Da geht’s auf der Theresienwiesn ganz sakramentisch zua.“ Gemeint ist die Demonstration, zu der MSPD und USPD aufgerufen hatten. Ein lautes Stimmengewirr ist auf der CD zu hören – dazwischen die Forderung: „Friede! Friede! Hoch die Revolution!“ 
In der Nacht zum 8. November 1918 proklamierte der jüdische Schriftsteller Kurt Eisner aus Berlin den Freistaat Bayern und wurde Bayerns erster Ministerpräsident.  –  Gesprochen und gesungen von Hans Well, Johanna Bittenbinder, Gisela Schneeberger, Heinz-Josef Braun, Bernhard Butz, Gert Heidenreich und den Wellbappn mit Lukas Berk. Mit dabei: ein Booklet mit biografischen Infos über Akteure und Zeitzeugen sowie einer Chronologie der Ereignisse.


Rosa Luxemburg
GEWINNSPIEL
BUCH „Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Gedanken einer Revolutionärin“ von Rosa Luxemburg (marixverlag) zu gewinnen. Wenn Sie sich an dem Gewinnspiel beteiligen möchten, schicken Sie bitte bis zum 15. Dezember 2018 eine Mail an gewinnspiel(at)m-lifestyle.de.


„Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden“ –  das ist wohl der berühmteste Spruch von Rosa Luxemburg. Er stammt aus ihrer Schrift „Zur russischen Revolution“, wird oft zitiert und schmückt immer wieder Plakate, wie beispielsweise bei den Montagsdemonstrationen 1989 in Leipzig.
Zur Berühmtheit avancierte Gedanken und Aussprüche von Rosa Luxemburg sind in diesem Band versammelt – als Hommage an die große Revolutionärin sowie 100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19.
Die 1871 geborene Tochter eines jüdischen Kaufmanns wuchs in einer weltläufigen Familie in Warschau auf. In Berlin avancierte sie zur zentralen Figur des linken Flügels der Sozialdemokratie. Ihr Engagement gegen den Krieg brachte ihr Gefängnis- und Festungshaft ein. Sie war Mitbegründerin des Spartakusbundes und schließlich der Kommunistischen Partei Deutschlands.
„Mensch sein ist vor allem die Hauptsache“, davon war sie überzeugt: „Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja, heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche.“
Niemals darf Demokratie zur Disposition stehen, daran hielt Rosa Luxemburg kompromisslos fest. Sie kämpfte entschlossen und unermüdlich gegen den Militarismus und trat ein für Gewaltlosigkeit im Ringen um eine neue Gesellschaft. Nichts ohne Nachprüfung annehmen, alles immer erneut hinterfragen – das brachte sie als Ökonomie-Dozentin in Berlin ihren Schülerinnen und Schülern bei.
1919 wurde sie von Mitgliedern eines Freicorps mit Billigung der Regierung brutal ermordet. In der Totenrede verkündete Rosa Luxemburgs Vertrauter Paul Levi: „So wird ihr Geist nicht ruhen. Er wird schaffen und zeugen, er wird der Welt leuchten wie eine Feuersäule durch die Nacht.“

 

 

 

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Michael Sadler

INTERVIEW mit Michael Sadler von Saga




„In der Musikbranche geht es nur noch um Geld und Ruhm “



Interview: Aleksandra Majzlic


Ein sagenhaft emotionales Hammerjahr war 2017 für alle Saga-Getreuen: Frontman Michael Sadler verkündete, dass er und seine „Brüder“ beschlossen haben, sich nach Ende der ausverkauften Tour 2017 zu trennen. Nun heilt Michael Sadler wunde Fan-Seelen mit Balsam: Bei der Rock Meets Classic Tour 2018 wartete der Saga-Sänger unter anderem mit den Hits „Wind Him Up“ und „On The Loose“ auf.
Im Gespräch erzählt er, wie er einst einen Fan in einem Plattenladen verfolgte, wie es ihm mit musikalischen Mitteln gelang, einen Mann aus dem Koma zu holen, und welche Folgen die fehlende „Menschlichkeit“ im Musikbusiness nach sich zieht.

Im zweiten Teil lesen Sie, welcher der schrecklichste Moment in seinem Leben war, was er über Kids in Talentshows denkt und was Ruhm für ihn bedeutet. >>>

 

 

 

Supertramp

BERICHT
KONZERT



Britische Weißwurst-Fraktion

Von Aleksandra Majzlic


Bei Rock Meets Classic 2018 in der Münchner Olympiahalle befeuern Status-Quo-Frontmann Francis Rossi, Saga-Sänger Michael Sadler, John Helliwell und Jesse Siebenberg von Supertramp sowie diverse Mitstreiter die Energie der Fans. Francis Rossi zeigt, dass er auf Fitness abfährt und John Helliwell bekennt seine Vorliebe für Kräftig-Deftiges am Morgen. 


Hier lesen Sie den Konzert-Bericht. >>>

 

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Ballon

BERICHT
KINO



Für ihre Freiheit riskierten sie alles


Michael Bully Herbig sorgte mit seinem Nervenfetzer „Ballon“ für Hubschrauber im Bauch der Gäste bei der Weltpremiere in München. Der Thriller erzählt, wie die Familien Wetzel und Strelzyk im Sommer 1979 mit einem Heißluftballon aus der DDR flüchteten. 

In endlos langen Nächten nähen sie ellenlange Stoffbahnen zusammen, basteln in diversen Nacht- und Nebelaktionen an der Technik. Dann ist das Gemeinschaftswerk der Familien Wetzel und Strelzyk fertig. Mit ihrem Heißluftballon wollen sie im Sommer 1979 von Thüringen aus in den Westen rübermachen. Es eilt. Nach dem Scheitern des ersten Fluchtversuchs der Strelzyks sucht die Stasi fieberhaft nach Ballon-Bastlern.
Als der Wind günstig steht, wagen die Ehepaare Wetzel (David Kross und Alicia von Rittberg) und Strelzyk (Friedrich Mücke und Karoline Schuch) mit insgesamt vier Kindern die Republikflucht hoch über den Wolken. Nur knapp entkommen sie den Hubschraubern mit Stasibesatzung – und landen im gelobten Westen.
Emotionale Höhenflüge und Magenkribbeln garantiert der von der ersten bis zu letzten Sekunde spannungsgeballte Film, den die Premierengäste mit stehenden Ovationen feierten. Bully war an einem Virus erkrankt und konnte nicht an der Weltpremiere teilnehmen.
Wunderbar präsentiert sich im Film das Schauspielteam. Thomas Kretschmann, der den Stasimann Seidel spielt, haute einst selbst aus der DDR ab – 1983, im Alter von 20 Jahren, über die Grenze zwischen Ungarn und Jugoslawien. Eine Ballonflucht wäre für ihn nicht infrage gekommen, wie er bei der Münchner Premiere verriet: „Ich habe Höhenangst.“
David Kross gleicht in der Rolle des Günter Wetzel bis aufs Haupt- und Barthaar dem jungen Wolf Biermann zur Zeit seiner Ausbürgerung aus der DDR. „Lang ist's her, ich finde es toll, die Geschichte auf der Leinwand zu sehen“, schwärmte Günter Wetzel bei der Münchner Premiere. In einer Zeitschrift aus dem Westen las er damals einen Bericht über das Ballonfahrertreffen in Albuquerque, New Mexico, USA. Er dachte: „So schwer kann das ja nicht sein so einen Ballon zu bauen.“ Nach der brandgefährlichen Aktion zog es ihn immer wieder über die Wolken, wo die Freiheit wohl grenzenlos ist: „Ich geriet so in die Fliegerei und habe den Pilotenschein gemacht.“ Zur Premiere kam er mit seiner Frau Petra und seinem Sohn Peter. Mit dabei waren auch Doris und Andreas Strelzyk sowie Frank Riedmann. Das Publikum würdigte deren Mut zu DDR-Zeiten mit heftigem Applaus.  Aleksandra Majzlic

„Ballon“ startete am 27. September 2018 im Verleih von Studiocanal in den deutschen Kinos. Regie: Michael Bully Herbig. Das Drehbuch schrieben Kit Hopkins, Thilo Röscheisen und Michael Bully Herbig in enger Abstimmung mit den Familien Wetzel und Strelzyk.
Auf dem Foto zu sehen sind David Kross und Alicia von Rittberg zusammen mit den Zeitzeugen Petra Wetzel und Günter Wetzel bei der Münchner Premiere.

 

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Hannes Jaenicke

INTERVIEW mit Hannes Jaenicke



„Auf meiner Facebook-Seite wird gelegentlich gehetzt, aber das ist völlig okay“


„Wir sind das einzige Land der Welt, in dem Gutmensch ein Schimpfwort ist“, sagt der als Gutmensch titulierte Schauspieler und Umweltaktivist im Gespräch. Zudem verrät er, von wem er Hass-Post bekam, welche „unfassbar feigen Menschen“ sich nicht vor seine Kamera wagten und wer anfällig ist für die „Nörgel- und Kritiksucht“. 

 

 

 Interview: Aleksandra Majzlic 



Hannes Jaenicke fordert im Interview ein Wildtierverbot im Zirkus, spricht über die letzte Hoffnung auf Nachkommen für die letzten drei Vertreter des Nördlichen Breitmaul-Nashorns und kündigt seine nächste Doku an, in der es um den „Schweinkram“ hierzulande geht. >>>

 

 

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Bille August

INTERVIEW mit Bille August

 


„Das Leben ist fast ein Wunder“


Ob er Angst vor dem Sterben hat und an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt und welchen Schmerz ihm einst sein Vater zufügte, das erzählt der angesehene Regisseur („Silent Heart – Mein Leben gehört mir“) im Gespräch.

 

Interview: Aleksandra Majzlic

 

Im zweiten Teil erfahren Sie, inwiefern Bille August ein „reicher Mann“ ist, welche Belohnung er sich nach der Arbeit am Set wünscht und welche Filme er sich privat niemals anschaut. >>>

 

 

 

 

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Katrin Sass

INTERVIEW mit Katrin Sass





„Ich habe keine Angst,
in Fettnäpfchen zu treten“


Warum sie in der DDR von adidas-Klamotten lieber die Finger ließ, wie sie nun in die „Schublade von Klaus Kinski“ geriet und worauf sie am Set keine Lust mehr hat, das verrät die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin („Good Bye Lenin!, „Weissensee“) im Gespräch.

 Interview: Aleksandra Majzlic 

 

Im zweiten Teil lesen Sie, wozu Katrin Sass 1989 der Mut fehlte, was sie heute „gruselig“ findet und was nach ihrem Ausraster in der TV-Sendung von Markus Lanz passierte. Zudem erfahren Sie, warum das Konzert von Katrin Sass in der Berliner Bar jeder Vernunft 2015 „supermegaspitzenklasse“ war. >>>